Bringen Sie ihr Ding zum Abschluß – Sind sie ein Maximizer?

Bringen Sie ihr Ding zum Abschluß – Sind sie ein Maximizer?

Sind Sie ein Maximizer?

Ich mach mein Ding!“ So lautet einer der Erfolgshits von Udo Lindenberg. Und was machen Sie?

Es gibt Menschen die der Gruppe der Maximizer angehören. Sie wollen alles! Wollen nicht verzichten. Was das Leben ihnen bietet wollen sie um jeden Preis erfahren, erleben und genießen. Das sind aber andererseits auch Menschen, die Schwierigkeiten haben, an einer Sache dranzubleiben. Sie wollen sicher gehen, dass sie das Beste von allem bekommen.

Doch auf Dauer kann so etwas nicht funktionieren. Weil eine solche Lebenseinstellung mit der Zeit automatisch zu Unzufriedenheit und Frust führt.

Überlegen Sie einmal: Sie fangen mit allem an was interessant ist. Sie starten sofort mit allem was attraktiv aussieht. Was käme da alles für Sie in Frage, wenn Sie das könnten?

 

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und listen Sie einmal auf, was für Sie alles interessant und attraktiv wäre. Und mit was Sie starten wenn Sie Zeit hätten:

 

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Die Liste wäre bei vielen von uns schier unendlich lang.

 

Die Folgen des Maximismus?

Und jetzt spinnen Sie das mal in Gedanken weiter. Was würde denn geschehen, wenn Sie all diese gelisteten Dinge starten würden. Weil Sie ja alles wollen. Das Maximum rausholen. Das ist Ihr Ziel!

Schlag auf Schlag. Weil Sie sich ja auch sagen: „Meine Lebenszeit ist knapp und begrenzt! Also schau liebe Seele das Du viel bekommst!“.

Je nachdem wie Sie getaktet sind starten Sie ein Projekt, eine Aufgabe nach der anderen. Tag für Tag, Woche für Woche.

Spätestens bei der siebten Aktion verlieren Sie den Überblick. Und die Motivation. Die Kräfte werden schwächer. Der Mut verläßt Sie. Irgendetwas muß dann geschehen. Zunächst erst einmal jede weitere Aktivität stoppen. Die Dinge die Sie in Gang gesetzt haben so ordnen, dass Sie wieder den Überblick haben. Oder aber Sie stellen eine Hilfskraft an ihre Seite.

 

Der gutgemeinte Start geht nach hinten los

 

Oft gehen wir mit gewissen Aktionen auch Verpflichtungen ein. Termine. Besprechungen. Projekte mit Abgabeterminen. Und all die Zusagen die Sie in der Hochphase anderen gegeben haben, verlieren plötzlich an Bodenhaftung. Die Zusagen werden nicht eingehalten. Die Folge daraus ist bekannt: Frust, Lustlosigkeit und genervte Nachfragen. Das Lügen beginnt. Sie schichten Arbeiten um. Die Qualität verliert sich. Überstunden nehmen zu.

Sie sehen: Sich in die Fluten von Aufgaben und Projekten zu stürzen, es also Maximizern nachzuahmen, macht wenig Sinn. Die wenigsten Menschen sind so unterwegs. Ich selbst habe in meiner Laufbahn bislang nur 2-3 solche Typen getroffen. Dabei handelt es sich um Getriebene, die die Arbeit als Sinn des Lebens sehen. Das Umfeld dieser Menschen hat es auch nicht unbedingt leicht.

 

Der Ausweg: Finalizer!

Tun Sie sich und Ihrer Umwelt einen Gefallen: Bleiben Sie auf überschaubaren Wegen. Weg vom Maximizer, hin zum Finalizer. Der Finalizer befindet sich im Gegensatz zum Maximizer immer in Richtung Finale. Schon zu Beginn hat er aus seiner Ordnung heraus die Aktivitäten so gelegt dass sie (meist) in Ruhe zu Ende gebracht werden. Er hat den Überblick über die vor ihm liegende Strecke, weiß um seine Ressourcen und hat vor allem das Ziel immer im Auge! Einmal begonnen bringt er die Aufträge termingerecht zur Landung.

 

Jetzt sind Sie gefragt:

 

Hand aufs Herz: Wo sehen Sie sich? In der Position des Maximizers oder eher in der des Finalizers?

 

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Machen Sie heute eine Bestandsaufnahme und Positionsbestimmung. Weniger ist Mehr. Schlagen Sie den Weg des Finalizers ein. Die ersten Erfolge werden Ihnen Recht geben.

Das habe ich heute gelernt! Meine wichtigsten Umsetzungspunkte:

 

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und hier können Sie lesen, wie sie mit unagenehmen Aufgaben umgehen.

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